In diesem Jahr bin ich zusammen mit Alwin Moosbrugger nach
Zermatt gefahren um an einem ganz besonderen Berglauf teilzunehmen. Er hat für
mich natürlich aus dem Grund einen besonderen Reiz, weil es mit ein
Ausgangspunkt der ganzen Walser Völkerwanderung im 13. Jahrhundert war. Zum
anderen ist es auch eine Wahnsinns-Kulisse am Fuß des Matterhorns.
Bei unserer Ankunft hatten wir noch schönstes Wetter, doch am Wettkampftag war
es dann neblig und relativ kalt. Darüber war ich allerdings sehr froh, weil ich
nicht so gut die Hitze vertrage.
Da wir beide ja nicht die Top-Profis im Laufen sind, haben wir
uns für die Touristenklasse angemeldet. Diese startet bereits um 8 Uhr, also 1
1/2 Stunden vor der Elite.
In diesem Jahr gab es dann mit um die 700 Läufern einen neuen Teilnehmerrekord
und es war wirklich super bei so viel Teilnehmern mitzumachen.
Ich war gespannt wie ich mich gegenüber Alwin schlagen würde, da ich doch
einiges weniger trainiert hatte wie er. Ich fand dann ein ziemlich gutes
Anfangstempo und merkte, dass Alwin Mühe hatte dran zu bleiben. Er konnte sich
dann richtig reinbeißen und nach ca. 4 oder 5 km übernahm er die
Führungsarbeit. Ich konnte ihm leider nicht nach vorne helfen, aber es waren
nicht weit vor uns immer ein paar Läufer. Um so steiler die Anstiege wurden um
so mehr Läufer konnten wir überholen. Die letzten 2 Kilometer konnte ich dann
nicht mehr ganz dran bleiben u. verlor bis ins Ziel dann ungefähr 1 Minute auf
Alwin.
Alwin hatte dann in der Touristen-Klasse die 3. beste Zeit und ich folgte mit
der 4. besten. Für die 14 km und 1.000 Höhenmeter von Zermatt bis zur
Schwarzen-See Hütte benötigte ich 1 Stunde u. 39 Minuten.