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König Ludwig Lauf 2007
(20 km klassisch)

 

04.02.2007       Schönes Wetter.

Am Vormittag mit Sabrina und ihrem Freund Andi zum König-Ludwig-Lauf gefahren. Matthias ist mit seiner Familie im eigenem Auto gefahren. Beim Hinfahren waren wir schon gespannt, ob wir überhaupt irgendwo Schnee vorfinden, denn auf der Strecke dorthin, sah es nicht gerade nach viel Schnee aus. Für den Lauf haben die Organisatoren allen Schnee den sie vorfanden zusammengekratzt und haben eigentlich noch eine recht ordentliche Loipe, wenn auch eine etwas kürzere Strecke wie sonst, präpariert. Wir haben uns alle für die kurze Strecke von 20 km entschieden. Nach der ersten Streckenbesichtigung war ich mir eigentlich recht sicher was ich für ein Wachs nehmen würde. Nach einem kurzen Gespräch mit Mathias, der einen Wachsexperten gefragt hat, war ich mir aber etwas unschlüssig. Also habe ich erst mal ein anderes Wachs ausprobiert. Da war mir aber gleich klar, dass ich bei meinem ersten Gefühl bleiben sollte. Es würde zwar wenn die Sonne zu viel in die Spur scheint nicht viel nützen, aber da eigentlich alle Anstiege im Schatten waren wollte ich das Risiko eingehen. Also habe ich auf den Grundklister eine Schicht Swix KR40 geschmiert. Sabrina folgte auch meinem Rat.

Nachdem ich letztes Jahr nicht so besonders gut gelaufen bin, durfte ich dieses mal leider nicht in der ersten Startgruppe starten. Sabrina und ich waren dann am Start so ziemlich in der Mitte des gesamten Feldes. Aus dem Startgewühl kamen wir eigentlich relativ gut heraus. Irgendwie hatte ich da den vollen Überblick und sah, dass auf der rechten Seite ganz viel Platz frei war. Also rief ich noch Sabrina nach und obwohl ich ihr im Eifer des Gefechts links zurief, hat sie meinen Ruf richtig verstanden und ist richtig nach rechts gelaufen.

Nachdem ich schon lange kein Rennen mehr gelaufen bin, war ich mir gar nicht so im klaren wie ich mein Anfangstempo wählen soll. Irgendwie bin ich die letzte Zeit gar nicht so spritzig, zumindest kann ich im Moment noch nicht so recht an die Grenzen gehen. Positiv war zumindest, dass ich einen wirklich guten Ski hatte. Im Anstieg genial, wo ich dann auch gleich einige Plätze gut machte und im Gleiten war der Ski auch in Ordnung. Nur ist das "Doppelstockgekeule" halt nicht so mein Ding. Irgendwann hatten wir dann eine kleine Gruppe. Nach gut 10 km waren wir dann nur noch zu zweit und wir wechselten ein wenig ab. Ich machte dann den Fehler bei der letzten Getränkestation noch mal was zu nehmen, obwohl ich nichts gebraucht hätte. Dann lag ich blöderweise zwischen den Fronten und konnte die Lücke nicht mehr zulaufen. Dafür kamen von hinten zwei Läufer bedrohlich näher und irgendwann hatten sie mich dann. Blöderweise gerade in einer Phase wo ich etwas müde war und abreißen ließ. Irgendwie kamen sie auch nicht richtig weg, aber es war einfach schon eine Lücke, die blieb dann bis ins Ziel. Am Ende wurde ich dann mit einer Zeit von 1:02:17 58. und 7. in meiner Altersklasse H36. Sabrina musste sich nur der Weltcupläuferin Katerina Smutna geschlagen geben und wurde hervorragende 2. Matthias ist im Moment in einer beneidenswerten Form und wurde 14. und konnte unsere Altersklasse H36 gewinnen.

Im großen und ganzen bin ich mit meinem Rennen sehr zufrieden. Es fehlt zwar noch einiges zur Form vor 2 Jahren, doch es geht aufwärts. An der Spritzigkeit und an die Grenzen von meinem Körper gehen, daran muss ich noch einiges Arbeiten. Gefreut hat mich vor allem, dass ich einen sehr guten Ski hatte.

     

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